Die heißesten Social Media Trends für deinen Boost!

Die Welt ist im Wandel — So auch Social Media. Authentizität und Zugehörigkeit waren im vergangenen Jahr so angesagt wie nie zuvor und genau da solltest du auf jeden Fall weiter dran anknüpfen. Originalität und User Generated Content sind für Brands in diesem Jahr wichtiger denn je, um sich von der Masse abzuheben und die Reichweiten ordentlich anzukurbeln.

Hier kommen die spannendsten Hypes, die du in 2023 bei deinen Marketing-Strategien beachten solltest. Let’s go!

Trend #1: Weniger Copy & Paste

Im Jahr 2022 war das einfache Aufspringen auf Trends eine Schlüsselstrategie für das Wachstum auf TikTok und Instagram. Für 2023 solltest du jedoch wieder mehr Zeit in die Produktion von deinem Content investieren, also weg von der ausschließlichen Verwendung von Trend-Audios. Integriere originelle Inhalte in deine Gesamtstrategie. Sei einzigartig und sei du der Trendsetter im Meer der Copycats. Zwangloses und spontanes Storytelling, welches einfach zu konsumieren ist, ist der Key.

 

Trend #2: UGC Creators glänzen

User Generated Content ist bei Brands unglaublich beliebt und schlägt hohe Wellen. Tatsächlich ergab eine Studie aus dem Jahr 2021, dass 80 % der Konsumenten sagen, dass UGC ihre Kaufentscheidungen stark beeinflusst. Im Wesentlichen werden diese Creator dafür bezahlt, UGC-inspirierte Inhalte für Marken zu erstellen. Es ist davon auszugehen, dass UGC-Creator im Jahr 2023 eine Marktlücke schließen werden, die in sozialen Netzwerken Geld verdienen, ohne dass sie auf ihren eigenen Kanälen posten müssen.

Trend #3: YouTube Shorts Take Off

YouTube Shorts generieren durchschnittlich 30 Mrd. Aufrufe pro Tag. Dies ist besonders attraktiv und lohnt sich gleich doppelt: YouTuber, die auch Shorts posten, können mehr Zuschauende für ihre langen Inhalte gewinnen und ihre Abozahl erhöhen. Außerdem wird die Plattform mit den bevorstehenden Monetarisierungsmöglichkeiten für Shorts wieder zu einer Anlaufstelle für Creator:

Ab dem 1. Februar 2023 können Monetarisierungspartnerinnen und -partner Geld mit Werbeanzeigen verdienen, die zwischen den einzelnen Clips im Shorts-Feed platziert werden. Dieses neue Umsatzbeteiligungsmodell wird den YouTube Shorts Fund ersetzen. Die Herausforderung bei kurzen Clips besteht aktuell darin, dass sie nicht direkt durch Pre- oder Mid-Roll-Anzeigen, wie bei normalen Video-Uploads, monetarisieren können.

Das neue Zahlungsmodell soll einen nachhaltigeren und gerechteren Prozess bieten, bei dem YouTube 45 % des Gesamtbetrags unter den Shorts-Creator aufteilt. Sobald Creator über 1.000 Abos haben und in den vorangegangenen 90 Tagen 10 Mio. Aufrufe via Shorts generiert haben, können sie einen Antrag stellen. Ein großer Vorteil auch für YouTube: Die Attraktivität für aufstrebende Top-Creator wird gesteigert, sodass diese TikTok möglicherweise meiden und YouTube dazu verhelfen, sich letztendlich bei Kurzvideos durchzusetzen. Ka-ching!

Trend #4: KI wird Mainstream

The future is now: Artificial Intelligence (Ai) bzw. künstliche Intelligenz (KI) ist offiziell überall. Ob du es bereits feierst, meidest oder einfach nur crazy findest: KI-Tools zur Erstellung von Content sind gekommen, um zu bleiben und werden wahrscheinlich zu einem Mainstream-Element in vielen gängigen Tools. Möglicherweise auch viel schneller, als du denkst: Immerhin thematisieren aktuelle News, dass Microsoft einen Deal abschliessen wird, um 10 Mrd. US-Dollar in „OpenAI“ zu investieren, dem Hersteller von „DALL-E“ und „ChatGPT“. Dies sind zwei der lebhaftesten KI-Tools, die derzeit der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Das könnte dazu führen, dass die Tools zeitnah in Microsofts 365-Produktsuite oder sogar bei LinkedIn integriert werden.

Auch spannend: Microsoft versucht „ChatGPT“ in „Bing“, seine Suchmaschine, zu integrieren, was einen neuen Kampf um die KI-Integration in Suchtools auslösen könnte. Google seinerseits hat erklärt, dass es derzeit nicht versuchen wird, KI-Tools in seine Suchsysteme zu integrieren, da die erzeugten Ergebnisse möglicherweise fehlerbehaftet sind.

Aber keine Sorge: KI-Tools sind nicht dazu da, dich als Creator zu ersetzen, sondern sie können eine äußerst wertvolle Ergänzung bei deinem Arbeitsprozess sein. Dies sieht man z.B. bei den TikTok-Effekten: Es stehen eine Reihe von KI-inspirierten Effekten zur Auswahl, einschließlich der Möglichkeit, einen vollständigen Hintergrund für dein Video zu erstellen, indem du einfach einen Text eingibst. Obwohl KI Originalität, Kreativität oder Vordenkerrolle nicht ersetzen kann, werden wir in den kommenden Jahren wahrscheinlich noch viel mehr davon sehen.

Alles Wissenswerte über das Metaverse haben wir in unserem Blogpost für euch zusammengefasst:

Trend #5: Aufstieg der LinkedIn-Creators

Fun Fact: LinkedIn ist älter als Facebook. Du fragst dich, warum man es 2023 dennoch auf dem Schirm haben sollte? Die Antwort: Organisches Engagement. Creator nutzen die Plattform, verleihen ihren Posts Persönlichkeit und heben sich als Expertinnen und Experten in ihren jeweiligen Bereichen ab. Wenn du LinkedIn in der Vergangenheit nicht so viel Aufmerksamkeit gegeben hast, ist es an der Zeit, dies noch einmal zu überdenken.

Trend #6: Keyword-Suche und SEO stehen im Mittelpunkt

Move over, Google! — Die Suche nach einem Thema im Internet hat sich verändert. Fast die Hälfte der Generation Z verwendet stattdessen TikTok und Instagram für die Suche. Das bedeutet, dass die Optimierung deiner Beiträge mit Schlüsselwörtern wichtiger denn je ist, um zu garantieren, dass dein Content auch entdeckt wird. User suchen heute nach einer eher explorativen Erfahrung mit kuratierten Takes und persönlichen Erfahrungen. Lege dir also am besten eine Liste mit Basis-Keywords an, für die deine Marke ranken soll.

Trend #7: Gated Content

Es gibt aus mehreren Gründen eine zunehmende Verlagerung hin zu geschlossenen bzw. nicht jedem zugänglichen Inhalten und Newsletter: Zum einen beschweren sich User immer mehr über „empfohlene Inhalte“, die in sozialen Feeds auftauchen. Zum anderen suchen Creator und Marken eine tiefere Connection zu ihren treuesten Fans. Creator nutzen zudem die Option von „exklusiven Inhalten“, um on top Geld zu verdienen.

Trend #8: Storytelling ist weniger linear

Ein Trend, den man schon im letzten Jahr beobachtet konnte und im Jahr 2023 sicherlich an Bedeutung gewinnen wird: Das Konzept, eine Geschichte auf halbem Weg, anstatt vom Anfang her zu erzählen. Es zählt der ultimative Hook — Egal, ob es darum geht, ein Trendthema zu entschlüsseln oder einen Soundbite zu teilen: Der Content lockt Zuschauende an und bindet diese. Es ist spannend und man möchte dabei sein. Und was gibt es besseres, um die Aufmerksamkeit von jemandem zu erregen, als ihn ein wenig FOMO (ugs.: fear of missing out) fühlen zu lassen?

Abschließend ist zu sagen, dass Soziale Medien wie der Wilde Westen sind, denn sie entwickeln sich ständig und rasant schnell weiter. Obwohl es anstrengend sein kann, wenn ein neues Feature veröffentlicht wird oder ein Trend auftaucht, solltest du damit experimentieren und sehen, was für deine spezifische Zielgruppe und deine Ziele am besten funktioniert.

Du bist aktuell noch auf der Suche nach wichtigen Social Media Plattformen, die du 2023 mit in deine Marketing-Strategie aufnehmen solltest? Dann jump on board und lass dir auf keinen Fall folgenden Blogpost entgehen: 

 

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Autor: Manuel Hebel

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