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Darum ist der Einsatz von Fake Followern in Sozialen Medien eine schlechte Idee

Viele Unternehmen stechen mit ihren außergewöhnlichen Beiträgen auf Social Media Plattformen hervor und bauen so eine treue und wertvolle Community auf. Mittlerweile gibt es die Möglichkeit, den oft so beschwerlichen Weg des Follower-Aufbaus abzukürzen und sich Fake Fans zu kaufen. Dass dies jedoch schnell gegensätzliche Ergebnisse erzielt, erklären wir in unserem Beitrag!

Der Einsatz von Fake Followern hat viele negative Folgen

Mehr Traffic generieren, neue Kunden gewinnen und eine höhere Umsatzgenerierung sind bekannte Ziele, die Unternehmen oder Influencer mit ihren Social Media Accounts verfolgen. Gekaufte Follower haben für Profile mit Startschwierigkeiten einen großen Reiz und bestechen insbesondere mit dem schnellen Anstieg der Follower-Anzahl.

Eine genauere Betrachtung zeigt jedoch, dass der Zuwachs keine wirklichen Vorteile mit sich bringt und nur der oberflächliche Eindruck des Profils verbessert wird. Bei der bezahlten Followerschaft handelt es sich um Fake Profile, die sich weder mit den Beiträgen des Profils beschäftigen, für qualitative Interaktionen sorgen, noch direkt den Verkauf von Produkten fördern.   

Für die jeweilige relevante Zielgruppe sind echte Interaktionen jedoch besonders wichtig, da sie Vertrauen und Authentizität schaffen. Wird ein plötzlicher Anstieg der Follower-Anzahl bei geringen Interaktionen unter den Beiträgen bemerkt, ist mit Misstrauen zu rechnen. 

Durch den Kauf der Fake Fans werden zusätzlich die Ergebnisse aus den eigenen Insights verzerrt. Sie helfen normalerweise dabei, die Social Media Aktivitäten zu analysieren und weitere Marketingaktivitäten abzuleiten. 

Verbot von Fake Followern auf den meisten Sozialen Plattformen
Schon für kleines Geld lassen sich Fake Follower im Netz erkaufen. Doch diese Investition lohnt sich aus vielen Gründen nicht.

Fake Follower sind auf vielen Plattformen verboten 

Neben des Verlusts des Vertrauens authentischer Nutzer, muss man ebenso bedenken, dass der Kauf von Followern auf den meisten Plattform verboten ist und ein Verstoß gegen die Nutzungsbestimmungen darstellt. 

Um die positive Nutzungserfahrung auf der Plattform aufrecht zu erhalten, versucht Instagram strikt gegen Fake Profile vorzugehen. Niemand möchte offensichtliche Fakes unter seinen Followern oder Spam-Kommentare von Bots unter seinen Bildern finden. Damit die Plattform nicht von den Fake Profilen überflutet wird, werden Fakes großflächig gesperrt und gelöscht. Dasselbe Schicksal droht Unternehmensseiten, wenn der Betrug entdeckt wird.

Instagram Insights: Fake Follower verzerren deine Daten und Ergebnisse

Der Aufbau einer authentischen Community ist unumgänglich

Für erfolgreiches Social Media Marketing gilt grundsätzlich, dass Fans durch den Einsatz durchdachter Strategien, mit relevantem Content und intensivem Community Management gewonnen und beibehalten werden. Der Zuwachs an Followern mag langsamer geschehen, erfolgt aber organisch und legal.  Wer bei seiner Reichweite und Interaktionsraten nachhelfen möchte, kann in gezielte Werbeanzeigen und Kampagnen investieren, welche die relevante Zielgruppe ansprechen und somit nachhaltige Ergebnisse erzielen. 

Soziale Plattformen leben vom echten Austausch ihrer Nutzer. Besonders für die Überzeugung neuer Follower und potentieller Kunden spielen authentische Kommentare eine große Rolle. Sie nehmen Einfluss auf Kaufentscheidungen. Brand Awareness, eine langfristige Kundenbindung und ein positives Image erzielt man nur mit überzeugten Follwern, die im besten Fall freiwillig zu Markenbotschaftern werden und Produkte gerne auf ihren Profilen erwähnen.

Ein weiterer Vorteil einer echten Community ist das ehrliche Feedback der Zielgruppe, welches man über Nachrichten, Kommentare oder über Verlinkungen erhalten kann. Dieses kann man wiederum verwenden, um Produkte oder Dienstleistungen an die Bedürfnisse anzupassen.

Autorin: Sylvia Muschalski