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Die Social Media
Trends 2020

Jedes Jahr werden die neuesten Social Media Trends heraufbeschworen. Die grundsätzlichen Trends halten sich schon lange: Video is King, ohne Influencer Marketing geht gar nichts mehr und neue Technologien erweitern stetig die Möglichkeiten. Hier erfährst du, was du 2020 wissen musst, um up to date zu sein.

1. TikTok wird immer relevanter

Audiovisuelle Inhalte dominieren immer stärker die Sozialen Medien. Bis 2022 sollen sogar 82 Prozent aller Online-Inhalte aus Videos bestehen. Immerhin sind sie ansprechend, emotional und werden — entsprechend aufbereitet — auch der Aufmerksamkeitsspanne ihrer Zielgruppen gerecht. Die besten Vertreter der kurzweiligen Inhalte sind Instagram Stories oder die kurzen Clips von TikTok.

Allein 2019 wurde TikTok eine Milliarde Mal heruntergeladen und verzeichnet weltweit über 800 Millionen Nutzer, wovon sich 5,5 Millionen in Deutschland befinden. Dabei ist TikTok besonders in der relativ jungen Zielgruppe von 16-24 Jahren beliebt (69 Prozent der User). Perspektivisch wird sich die Zielgruppe sogar vergrößern. TikTok ist also mittlerweile alles andere als eine Nischenplattform. Momentan eignet sich die App für Inhalte von Medienhäusern und vor allem für Lifestyle-Themen.

Sich auf bereits etablierten Plattformen auszuruhen, reicht demnach für Social Media Marketer nicht mehr aus. Wer schnell ist, kann als Early Adopter noch von Vorteilen wie einer großen organischen Reichweite und einer aktiven Community profitieren — und das bevor die beliebte App für Werbeanzeigen geöffnet wird. 

2. An AR & VR kommt man nicht mehr vorbei

Dank immer besser werdender Technologien, erscheinen Anwendungen der Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR) für die breite Masse attraktiver und erschwinglicher. Sie ermöglichen neue, virtuelle und doch realitätsnahe Erfahrungen. Egal, ob in Form von interaktiven Spielewelten, dem Reisen an fremde Orte oder der Anprobe von Kleidung oder Brillen. 

Spätestens seit dem Hype um das Smartphone-Game Pokémon Go, sind Augmented Reality-Anwendungen im Alltag vieler Menschen angekommen.

Durch Soziale Medien werden diese eher abstrakt klingenden Trends greifbarer. Bestes Beispiel: Die AR-Filter bei Snapchat oder den Instagram Stories. Sie lockern durch ihre spielerische Art die Nutzung der Apps auf und verführen dazu, wieder mehr zu posten. Die Filter rücken für Marken stärker in den Fokus, da sie stets nach neuen kreativen Möglichkeiten suchen, um User abzuholen. Kann ein User Produkte vor dem Kauf mit AR- und VR-Anwendungen anprobieren und teilt dieser seine Erfahrung mit der Community, sorgt dies für ein stärkeres Engagement und mehr Brand Awareness.

3. Gen Z wird nur mit neuen Strategien erreicht

Jüngere User auf den Sozialen Medien zu erreichen, wird immer schwerer — wenn man die falsche Strategie fährt. Doch was macht die Gen-Z (geboren ab 1999) eigentlich genau aus? Kurz gesagt: Sie ist technisch versiert, hat einen hohen Anspruch an Kreativität und personalisierte Inhalte und erwartet, dass Marken authentisch, relevant und sinnstiftend sind, also einen „Brand Purpose“ transportieren.

Um sie zielbringend zu erreichen und zufriedenzustellen, muss man die jeweilige Social Media Plattform innovativ nutzen, die richtigen Themen kennen und neue Funktionen adoptieren. So passen beispielsweise Shoppable Posts perfekt zur Gen Z, die Unkompliziertes und Schnelles liebt. Man wird also auch hier nicht an den Social Media Trends 2020 vorbeikommen. Mehr Infos zur Gen Z haben wir hier zusammengestellt.

4. Die Möglichkeiten von Audio und Voice

Auch der Trend hin zu Audio und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Sprachassistenten dürfen hier nicht fehlen. Der Anstieg der Sprachsuchen bedeutet auch, dass 30 Prozent der Internetnutzung 2020 ohne Bildschirm erfolgt. Social Media Marketer müssen ihre Produkte und die dazugehörigen Strategien sprachorientiert optimieren, um relevant zu bleiben. Ist der Sprachassistent keine reine Informationsquelle, sondern auch zu einem Dialog fähig, entstehen neue Interaktionsformen. Marken müssen daher in Zukunft auch an einem Voice Storytelling arbeiten.

5. Kooperationen mit Mikro-Influencern

Influencer sind seit Jahren ein fester Bestandteil des Social Media Marketings und werden es auch noch lange bleiben. Sie dominieren nicht umsonst die Werbestrategien verschiedenster Marken. Zum Produkt und Unternehmen passende Influencer mit authentischen Kampagnen liefern nicht nur hohe Verkaufszahlen, sondern zahlen auf weitere wichtige Ziele ein. Fast jeder Zweite lässt sich durch sie in seinen Kaufentscheidungen überzeugen. Nicht umsonst haben 2019 schon 61 Prozent der Werbetreibenden das Budget für Influencer Marketing erhöht.

Auf dieser Basis hat sich der Trend der Zusammenarbeit mit Mikro-Influencern entwickelt. Anstatt sich auf wenige Influencer mit möglichst hoher Reichweite zu beschränken, werden eher Influencer ausgewählt, die in ihrer Nische besonders viel Strahlkraft besitzen. Mikro-Influencer sind unter anderem so erfolgsversprechend, da sie ein hohes Engagement bei der relevanten Zielgruppe garantieren, weniger kosten und letztlich einen besseren ROI bieten. 

6. Strategien für User Generated Content

Kein Social Media Kanal kommt 2020 ohne User Generated Content (UGC) aus. Warum? Nutzergenerierte Inhalte erzeugen fast sieben Mal so viele Interaktionen wie Content, der von Unternehmen stammt. Die Beliebtheit ist zum einen der Authentizität zu verdanken. Zudem ist UGC im besten Fall shareable und eine kreative und kostengünstige Variante von Werbung. 

Die User der Sozialen Medien sind gerne Teil der Community ihrer Lieblingsbrands und identifizieren sich mit dem jeweiligen Lifestyle. Daher partizipieren sie mit eigenen Inhalten. Das verdeutlicht, wie wichtig intensives Community Management 2020 ist. Bekannte Anreize dafür, User Generated Content zu posten, sind Verlosungen oder Rabattaktionen. Im Idealfall ist das eigene Produkt bereits instagrammable.

Du hast Fragen zu einem der Trends? Kein Problem, wir TACSYs stehen gerne zur Verfügung!